Self Balancing Scooter Test und Vergleich

Zu den Tests und Vergleichen

Ein Self Balancing Board ist praktisch eine Mischung aus einem hochmodernen Skateboard und einem Balance-Board zum Trainieren des Gleichgewichts. Auf den ersten Blick erinnert es ein bisschen an ein Sagway oder ein Snakeboard. Der große Unterschied allerdings liegt darin, dass diese Boards durch Körperbewegungen oder Gewichtsverlagerung gesteuert werden, während der E-Roller durch Druckschalter unter den Füßen in Bewegung gerät. Wie der Name „Elektronik-Roller“ schon deutlich macht, das Board wird durch einen Motor angetrieben. Dieser wird durch einen hochwertigen Lithium-Ionen-Akku angetrieben, welcher ganz praktisch über Nacht geladen werden kann. Es gibt mittlerweile verschiedene Varianten vom Self Balancing Scooter. Die einen sind wie ein Brett aufgebaut und besitzen zwei Reifen, während andere wiederum nur ein Rad besitzen, welches selbstständig für den Gleichgewichtsausgleich sorgt.

Die Designs können hier je nach Hersteller in Form und Farbe ganz unterschiedlich gestaltet sein.
Sehr beliebt aufgrund ihres futuristischen Designs sind Boards mit integrierter LED-Beleuchtung.

Self Balancing Scooter – Das Fahrverhalten

Zugegeben, zu Beginn benötigt der Umgang mit dem Balance Scooter etwas Übung und Geschick. Wie „Self Balancing Scooter“ schon sagt, es ist ein gewisses Maß an Balance nötig um das Gefährt sicher zu lenken. Daher sollte am Anfang vielleicht nicht unbedingt auf das teuerste Exemplar zurückgegriffen werden. Die ersten Schrammen und Kratzer entstehen schnell und der Ärger ist gerade bei kostspieligen Selbstbalancierendes Boards sehr groß. Hat man den Dreh allerdings erst mal raus, möchte man kaum noch einen Schritt laufen. Der Spaß, welcher von den modernen iHover ausgeht ist kaum zu übertreffen.

Eine Altersbegrenzung ist für ein selbstbalancierendes Board nicht gesetzt. Für Kleinkinder, welche selbst noch nicht sicher auf ihren Beinen stehen oder laufen können ist ein Selbstbalancierendes Board natürlich nichts. Aber bereits im Grundschulalter kann das Balance Scooter genutzt werden. Kinder lernen in der Regel recht schnell und der Scooter ist eine tolle Übung und ein Training für das eigene Gleichgewicht.

Unterschiedliche Typen

Die Balancingboards unterscheiden sich vom Grundaufbau kaum. Tatsächliche Differenzen erkennt man zwischen der Leistung und der Akkukapazität. Die durchschnittliche Geschwindigkeit der Boards liegt bei zehn Kilometern pro Stunde. Beim Kauf ist allerdings unbedingt auf die Laufleistung zu achten. Viele und vor allem günstige Boards machen schon nach wenigen Kilometern schlapp und können und können nicht über einen längeren Zeitraum gefahren werden. Verantwortlich dafür ist neben des Akkus auch die Motorleistung. Ein gutes Board sollte in jedem Fall mühelos eine Laufleistung von 15–20 Kilometer pro Akkuladung aushalten. Des Weiteren ist auf die körperliche Gegebenheit des zukünftigen Fahrers zu achten. Ein gewisses Maß an „self balancing“ sollte man für das Fahren mit einem dieser Boards schon mitbringen.

Self Balancing Scooter Tests

Tera Self Balancing Scooter

Tera T1

Der Tera T1 ist ein motorbetriebener Balancing Scooter, welcher nicht nur außerordentlichen Spaß bringt, sondern gleichzeitig auch fit hält. Der Magnetschwebemotor ist überraschend geräuscharm und wird über einen Lithium-Ionen-Akku bis zu einer Geschwindigkeit von 12 km/h angetrieben. Die Akkuladezeit beträgt gerade einmal zwei bis drei Stunden und hat eine anschließende Laufleistung von bis zu 15 Kilometern. Der Self Balancing Scooter Tera T1 ist ein perfekter Begleiter für den Urlaub, Spazierfahrten, oder für den Weg zur Arbeit um den Berufsverkehr mit Bus, Bahn oder Kraftfahrzeug zu meiden. Eine Ausführung mit 6,5 Zoll Luftreifen ist mit dem Tera T1-Air erhältlich.

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Tera® T1 Blau

Tera F1

Der iHover von Tera F1 ist wohl die praktischste und vor allem umweltschonendste Alternative im direkten Vergleich der mobilen Fortbewegungsmittel. Der Motor wird von einer wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterie angetrieben und schafft es auf eine Leistung von sage und schreibe 20 km/h. Der integrierte höhenverstellbare Griff verspricht ein besonders sicheres Fahrgefühl und dank des wasserabweisenden Kunststoffes, kann der Tera F1 selbst auf regennasser Fahrbahn verwendet werden.

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Typenbezeichnung

Die unterschiedlichen Typenbezeichnungen der Self Balancing Scooter von Tera haben ihre Bedeutung in den Funktionen:

  • Tera T1 – das Grundmodell unter den E-Scootern. Es ist in der Anschaffung recht kostengünstig und besonders für Anfänger sehr gut geeignet und empfehlenswert.
  • Tera T2 – dieses Modell verspricht aufgrund seiner 10 inch Luftbereifung verbesserte Fahreigenschaften und eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene, welche bereits erste Erfahrungen mit einem E-Balance-Board verzeichnen können. Noch dazu dämpfen die 10 inch Luftreifen kleiner Unebenheiten auf der Straße.
  • Tera T3 – das Modell für Fortgeschrittene soll um einiges stabiler sein als die Anfängermodelle. Sein stromlinienförmiger Schnitt verspricht ein robustes und standhaftes Board, welches auch wagemutigen Stunts und riskanter Fahrweise problemlos übersteht.
  • Tera F1 – dieses Modell erreicht deutlich höhere Geschwindigkeiten als die T-Modelle. Es besitzt zudem Haltegriffe, die für einen besonders stabilen Halt sorgen und dem Fahrer ein extra sicheres Fahrgefühl übermitteln.

Monorover R2

Der Monorover R2 kommt dem System und dem Aufbau des Tera T1 recht ähnlich. Auch bei ihm handelt es sich um einen selbstbalancierendes Board mit zwei Rädern, welcher für den intelligenten Selbstausgleich sorgt. Er erreicht nach einer Akkuladezeit eine Laufleistung von ca. 20 – 30 Kilometern bei einer Geschwindigkeit von ca. 12 km/h. Dank seinem Zwei-Rad-Automatik-Ausgleich verspricht er eine sichere und stabile Fahrt und kann selbst auf kleinstem Raum bewegt werden. Ein weiterer Vorteil des Monorovers R2 ist das Fahren auf einer Steigung von bis zu 15 Grad. Er ist mit seinen 10 kg Gesamtgewicht einer der leichtesten und kleinsten Hoverboards.

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Monorover R1
Das Monorover R1 ist ebenfalls ein iHover, das elektrisch durch einen Lithium-Ionen-Akku angetrieben wird. Im Gegensatz zu den Tera-Boards handelt es sich bei dem Monorover R1 um ein revolutionäres Einrad, welches selbstständig für den Ausgleich des Gleichgewichts sorgt. Die maximale Geschwindigkeit des Monorover liegt bei unglaublichen 18 km/h. Gerade im Berufsverkehr ist dieses Self Balancing Scooter eine unverzichtbare Unterstützung für Personen, welche nur kurze Strecken zurücklegen müssen. Es eignet sich ideal für den Weg zur Arbeit, zur Schule, lässt sich bequem auf dem Fahrradweg nutzen und vor allem: es ist umweltfreundlich, da es völlig ohne Benzin funktioniert. Des Weiteren stärkt dieses Hoverboard bei regelmäßiger Verwendung die Rückenmuskulatur und unterstützt die Feinmotorik. Die Belastbarkeit beim Monorover liegt bei 120 kg. Durch den elektronischen Regelkreis ist keine Lenkung notwendig. Das Board lenkt automatisch in die Richtung, in welche sich der Fahrer beugt. Auch die Parkplatzsuche gehört dank des Monorovers der Vergangenheit an. Das Board kann ganz einfach platzsparend am Arbeitsplatz verstaut werden. Über Nacht wird der Akku geladen, damit auch am nächsten Morgen das moderne Self Balancing Scooter wieder wie gewohnt zur Verfügung steht.

Oxboard

Das Oxboard gehört in die etwas höhere Preisklasse. Es lässt sich bequem durch Fußpedale steuern. Rückwärtsfahren ist genauso einfach wie vorwärtsfahren. Sogar eine 360 Grad Drehung ist mit dem Oxboard möglich. Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku ist innerhalb weniger Stunden voll geladen und steuert den Motor bis zu einer Maximalgeschwindigkeit von 10 km/h. Dank der angebrachten Stoßfänger aus Gummi ist das Oxboard besonders sicher für Kinder und Anfänger. Der Hersteller empfiehlt jedoch immer eine Schutzausrüstung wie Ellbogen- und Knieschoner, sowie einen Helm zu tragen, um das Verletzungsrisiko bei einem Sturz zu mindern. Neben dem Ladegerät ist selbstverständlich auch ein ausführliches Benutzerhandbuch im Lieferumfang enthalten.

 

Anschaffungskosten

Der Preis für ein Selbstbalancierendes Board oder iHover ist recht unterschiedlich. Die Anfängermodelle, beispielsweise Tera T1, sind auf diversen Internetplattformen des jeweiligen Herstellers schon ab 199 Euro bis ca. 400 Euro zu haben. Die Modelle für Fortgeschrittene und Profis liegen zwischen ca. 400 Euro und 1200 Euro. Wer ein F1 ergattern möchte, muss da schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Hier liegt die Untergrenze bei ca. 750 Euro. Wer jedoch den Self Balancing Scooter wenig nutzt, kann durchaus auch mit einem Anfängermodell, einem Tera T1 Spaß haben. Dieser ist preislich erschwinglich und der Fun-Factor kommt auch hier in keinem Fall zu kurz.

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Ab in die Zukunft

 

Marty McFly hat es uns bereits 1985 in „Zurück in die Zukunft“ auf der Leinwand vorgemacht. Das Fortbewegen und Schweben von A nach B in Form von Selbstbalancierende Boards mit seinem weltberühmten Hoverboard. Was allerdings in den 80er Jahren eine rein fiktive Vision eines sagenhaften Drehbuchregisseurs war, ist heute zur Realität geworden. Sicherlich ist die Vorstellung ganz ohne Magnetfeld oder sonstigen physikalischen Kräfte über dem Erdboden zu schweben weiterhin eine reine Wunschvorstellung. Das berühmte Hoverboard, mit welchem es sich schwerelos über die Straße, durch den alltäglichen Verkehr bis hin zur Schule oder zur Arbeit schweben lässt, ist noch immer eine reine Vision, welche sich in naher Zukunft sicherlich nicht so einfach erfüllen lässt. Allerdings kommen die handelsüblichen Selbstbalancierenden iHover der Vorstellung und vor allem auch der Optik eines magischen Hoverboards a lá Marty McFly doch schon recht nahe. In den USA hat sich der Trend zum modischen Hoverboard bereits erfolgreich durchgesetzt.

Zukunftsvision von Lexus

Ein selbstbalancierendes Board, welches tatsächlich frei über dem Boden schwebt – eine Vision, welche der Autohersteller Lexus schon zu einem Stück Realität hat werden lassen. Allerdings benötigt das Lexus Hoverboard eine starke magnetische Grundfläche, über welchem es ca. 4 cm vom Boden abheben und in der Tat frei schweben kann. Um dieser Freizeitaktivität nachkommen zu können, wurde in unmittelbarer Nähe von Barcelona ein spezieller Skatingpark errichtet, um Marty McFlys Hoverboard nachkommen zu können. Dieser Spaß ist jedoch kaum bezahlbar und bis zu jenem Tag im nächsten Jahrtausend, an welchem vielleicht unsere Straßen aus riesigen Magnetfeldern bestehen könnten, lässt es sich ganz bequem und kostengünstig mit einem der oben genannten Modelle das Schweben üben.